| Logitech Lift | Logitech MX Vertical | |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Kleine bis mittlere Hände | Mittlere bis große Hände |
| Winkel | 57° | 57° |
| Gewicht | Leichter (~125 g) | Schwerer (~135 g) |
| Strom | 1× AA, bis ~24 Monate | Akku, USB-C |
| Sensor | Optisch, 4000 DPI (nicht auf Glas) | Darkfield-Laser (auch Glas) |
| Klick-Geräusch | Leise Haupttasten | Normale Klicks |
| Linkshänder-Version | Ja | Nein |
| Multi-Device | Ja (3 Geräte, Bolt/Bluetooth) | Ja (3 Geräte) |
Logitech selbst ordnet den Lift kleineren Händen zu – und genau so fühlt es sich an: Große Hände „verhungern“ auf dem Lift, kleine Hände müssen den MX Vertical unangenehm spreizen. Miss im Zweifel deine Handlänge: bis ~18 cm → Lift, darüber → MX Vertical.
Der MX Vertical lädt per USB-C – nie Batterien kaufen, dafür gelegentlich ans Kabel. Der Lift läuft bis zu zwei Jahre mit einer einzigen AA-Zelle: einlegen und vergessen. Ökologisch und praktisch nimmt sich das wenig, es ist Geschmackssache.
Die Haupttasten des Lift sind spürbar leiser – im Großraumbüro oder in Video-Calls ein echter Vorteil. Dafür klappern seine Daumentasten etwas mehr als beim MX Vertical.
Die 57°-Stellung bringt Unterarm und Handgelenk in eine neutralere Position und reduziert die Pronation – viele Nutzer berichten spürbare Entlastung. Wunder wirkt sie nicht: Pausen und Armhaltung bleiben wichtig.
Nein. Linkshänder greifen zum Logitech Lift for Business/Left – einer der wenigen ergonomischen Linkshänder-Optionen von Logitech.
Ja, per Bluetooth oder Logi-Bolt-Empfänger, inklusive Multi-Device-Wechsel zwischen bis zu drei Geräten.
Der direkte Vergleich hilft nur begrenzt, solange nicht klar ist, wie du das Gerät tatsächlich nutzt. Diese vier typischen Situationen decken die meisten Fälle ab:
Lift. Die kleinere Schale füllt sich natürlich aus; beim MX Vertical spreizt du die Finger, was den Ergonomie-Vorteil teilweise wieder aufhebt.
MX Vertical. Er stützt die Handfläche vollständig, was bei acht Stunden am Stück spürbar entlastet.
Lift. Die gedämpften Haupttasten sind deutlich leiser – Kollegen und Mikrofone danken es.
MX Vertical. Nur sein Darkfield-Laser trackt zuverlässig auf Glas; der optische Sensor des Lift braucht eine matte Oberfläche oder ein Mauspad.
Beide liegen im mittleren Preissegment und werden regelmäßig rabattiert. Beim Betrieb unterscheiden sie sich: Der Lift läuft bis zu zwei Jahre mit einer AA-Zelle, der MX Vertical wird per USB-C geladen und hält je nach Nutzung mehrere Wochen pro Ladung. Über die Lebensdauer nimmt sich das wenig – es ist eine Frage, ob du lieber gelegentlich eine Batterie tauschst oder ein Kabel ansteckst.
Viele Nutzer berichten von spürbarer Entlastung, weil Unterarm und Handgelenk in einer neutraleren Position liegen. Bei bestehenden Beschwerden ersetzt das aber keine ärztliche Abklärung – und Pausen bleiben wichtig.
Ja, beide koppeln bis zu drei Geräte und wechseln per Tastendruck. Mit Logi Options+ und Flow lässt sich sogar der Mauszeiger über zwei Rechner hinweg bewegen, inklusive Kopieren und Einfügen.
Nur den Lift – als eigene Linkshänder-Variante. Vom MX Vertical existiert keine spiegelverkehrte Version.
Wir prüfen technische Daten und Preisrahmen regelmäßig und aktualisieren den Beitrag bei relevanten Änderungen – etwa neuen Modellgenerationen oder geänderter Ausstattung. Das Datum oben im Beitrag zeigt den letzten Stand.
Wir stützen uns auf Herstellerangaben, technische Daten, ausgewertete Nutzerbewertungen und eigene Praxiserfahrung. Wo wir ein Gerät nicht dauerhaft selbst im Einsatz hatten, formulieren wir entsprechend zurückhaltend.
Es entscheidet die Handgröße. Kleine bis mittlere Hände greifen beim kompakteren Lift natürlicher zu (zudem gibt es eine Linkshänder-Version). Große Hände füllen den MX Vertical besser aus, der zusätzlich per USB-C lädt und mit Darkfield-Sensor auch auf Glas funktioniert.
Ausführliche Einzeltests: Logitech Lift im Test · Logitech MX Vertical im Test