Vergleich · Aktualisiert 10. Juli 2026

Tapo P110 vs. FRITZ!DECT 200: Welche smarte Steckdose mit Strommessung?

Von der Luna Goods Redaktion · beide Geräte ausführlich getestet
Kurzantwort: Für kleines Geld misst und schaltet der Tapo P110 hervorragend – ideal, um viele Steckdosen günstig smart zu machen (WLAN + Cloud/App). Das FRITZ!DECT 200 kostet ein Mehrfaches, läuft dafür komplett lokal über die FritzBox mit erstklassiger Auswertung – der Favorit für FritzBox-Puristen.

Tapo P110 vs. FRITZ!DECT 200: Die Unterschiede auf einen Blick

Tapo P110FRITZ!DECT 200
FunkWLAN 2,4 GHzDECT (FritzBox)
Cloud nötigApp/Cloud-basiert (lokal teils möglich)Nein, komplett lokal
StrommessungJa, präzise, App-HistorieJa, sehr detailliert (FritzBox-Statistik)
Max. Last16 A / 3680 W16 A / 3680 W
ZeitpläneApp, flexibelFritzBox, inkl. Temperatur-Sensor
ExtrasAway-Modus, SprachassistentenTemperaturmessung, Taster am Gerät
Preis pro DoseSehr günstigDeutlich teurer
SkalierungViele Dosen günstigTeuer bei vielen Dosen
Nimm den Tapo P110, wenn …
  • Du willst 3–10 Steckdosen günstig ausstatten
  • Alexa/Google-Steuerung ist dir wichtig
  • Du brauchst nur solide Messwerte in der App
Nimm den FRITZ!DECT 200, wenn …
  • Du hast eine FritzBox und willst lokal bleiben
  • Du willst Langzeit-Statistiken im Router
  • Der integrierte Temperatursensor ist ein Plus

Die Unterschiede im Detail

Cloud gegen lokal

Der Tapo P110 läuft über TP-Links App-Infrastruktur – bequem und zuverlässig, aber internetabhängig. Das DECT 200 funkt ausschließlich mit deiner FritzBox: keine fremde Cloud, Messdaten bleiben im Haus, Steuerung klappt auch bei Internetausfall.

Messen und auswerten

Beide messen genau genug für Stromfresser-Jagd und Standby-Checks. AVM sammelt Verlaufsdaten sauber in der FritzBox (auch über Monate), Tapo zeigt Tages-/Monatswerte in der App – für die meisten völlig ausreichend.

Die Preisfrage entscheidet

Bei einer einzelnen Mess-Steckdose ist der Aufpreis fürs DECT 200 vertretbar. Wer aber Waschmaschine, Trockner, Büro und TV-Ecke gleichzeitig erfassen will, bekommt für den Preis eines DECT 200 drei bis vier Tapo P110.

Häufige Fragen

Funktioniert der Tapo P110 ohne Cloud?

Einrichtung und Komfortfunktionen laufen über die Tapo-App/Cloud. Für lokale Setups (z.B. Home Assistant) gibt es Wege, offiziell bleibt es eine App-gebundene Lösung.

Misst das FRITZ!DECT 200 auch die Temperatur?

Ja, ein Temperatursensor ist integriert – praktisch für Heizungs-Automatiken zusammen mit FRITZ!DECT-Thermostaten.

Welche Dose schaltet schwere Verbraucher?

Beide sind bis 16 A/3680 W ausgelegt und damit für Waschmaschine, Heizlüfter & Co. geeignet – Zuleitung und Mehrfachstecker-Regeln beachten.

Weitere häufige Fragen

Wie aktuell sind die Angaben in diesem Vergleich?

Wir prüfen technische Daten und Preisrahmen regelmäßig und aktualisieren den Beitrag bei relevanten Änderungen – etwa neuen Modellgenerationen oder geänderter Ausstattung. Das Datum oben im Beitrag zeigt den letzten Stand.

Wie kommt unsere Empfehlung zustande?

Wir stützen uns auf Herstellerangaben, technische Daten, ausgewertete Nutzerbewertungen und eigene Praxiserfahrung. Wo wir ein Gerät nicht dauerhaft selbst im Einsatz hatten, formulieren wir entsprechend zurückhaltend.

Fazit

Für kleines Geld misst und schaltet der Tapo P110 hervorragend – ideal, um viele Steckdosen günstig smart zu machen (WLAN + Cloud/App). Das FRITZ!DECT 200 kostet ein Mehrfaches, läuft dafür komplett lokal über die FritzBox mit erstklassiger Auswertung – der Favorit für FritzBox-Puristen.

Ausführliche Einzeltests: Tapo P110 im Test · FRITZ!DECT 200 im Test

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